¡Viva Venezuela!

Schluss mit den Lügen über Venezuela!

Wer auf dieser Welt den Kapitalismus in Frage stellt, über den werden in den Medien Lügen verbreitet. Zum Beispiel in Rostock, wo sich Zehntausende versammelt hatten um gegen die selbstgerechte Politik der G8 Staaten zu demonstrieren. Zum Beispiel in Venezuela wo sich die Bevölkerung hinter ihrem Präsidenten Chavez versammelt um gegen Armut, Ausbeutung, für Demokratie, Frieden und Sozialismus zu kämpfen.

Den Meinungsmachern in diesem Land kann man keinen Glauben schenken. Deshalb wollen wir uns aus erster Hand informieren und haben einen Genossen aus Venezuela eingeladen. Alexander Gamarra ist Mitglied der kommunistischen Jugend Venezuelas (JCV) und beteiligt sich an der bolivarianischen Revolution um einen neuen Anlauf zum Sozialismus zu starten.

Veranstaltung mit Alexander Gamarra,
Mitglied der kommunistischen Jugend Venezuelas (JCV).

Am 2. Juli um 20:00 Uhr


im Linkstreff Georg Fröba
Landgraf-Philipps-Anlage 32, Darmstadt
(Haltestelle Rhein-Neckar-Straße, beim Gewerkschaftshaus)

Eine Veranstaltung der SDAJ, Medienpartner: Junge Welt

Erste Infos zur Venezuela Reise

venezuela_flag

Nun ist es soweit und es gibt die ersten konkreteren Infos zu unserer Reise nach Venezuela und dem Programm für die Geburtstagsfeier der Weltfestspiele. Denkt bitte weiterhin an den Termin für unser Vorbereitungstreffen, welches am 21.7 stattfinden wird.

Flug

Wir werden am 21.8.07 um 7:25 in Frankfurt abfliegen und sind dann Mittags in Caracas. Unser Rückflug startet am 31.08.07 nachmittags und wir sind Mittags am 1.9.07 zurück in Caracas. Wir werden mit einer Linienmaschine der Air France fliegen. Da wir eine Gruppenreise gebucht haben, um einen guten Preis zu bekommen, sind individuelle Änderungen leider nicht möglich.

Pass, Impfungen, Versicherung

Ihr braucht für die Einreise einen Reisepass, der noch mindestens bis März 2008 gültig ist. Impfungen sind für Venezuela nicht vorgeschrieben und da wir uns hauptsächlich um die Hauptstadt herum aufhalten werden ist auch Malariaprophylaxe nicht notwenig. Es wird aber empfohlen, neben den üblichen Impfungen, zusätzlich noch Hapatitis und Gelbfieber zu haben. Zu empfehlen ist ebenfalls eine Reisekrankenversicherung, die gibt es sehr günstig z.B. über den ACE.

Unterbringung, Verpflegung

Wir werden in Caracas in Hotels im Zentrum untergebracht sein. Es wird für uns eine Vollverpflegung geben, d.h. Frühstück und Abendessen (soweit wir dann im Hotel sind) gibt es in den Unterkünften. Mittagessen wir es bei den Veranstaltungsorten geben. Falls ihr Allergien habt, oder Vegetarier seid, gebt bitte Bescheid.

Ort des Geschehens

Die Feierlichkeiten für die Weltfestspiele werden im Parque Central in Caracas stattfinden. Den TeilnehmerInnen der letzen Weltfestspiele wird dies noch vertraut sein. Parque Central ist ein größerer Gebäudekomplex mit Veranstaltungsräumen, Hotels und einem Theater. In der Nähe befindet sich ein großer Park, der sich gut zum entspannen eignet. Siehe unten.

Programm

Am 23.8. beginnen die Feierlichkeiten für die Weltfestspiele mit der Eröffnung einer Ausstellung zu deren Geschichte. Danach gibt es die Möglichkeit auf einem Solidaritätsfest, auf dem sich die Teilnehmenden Organisationen vorstellen, Jugendliche aus aller Welt kennen zu lernen und mit ihnen zu diskutieren. Am Abend wird es ein Konzert geben. Am 24.8. gibt es eine internationale Konferenz die sich mit den Kämpfen der Jugendlichen in aller Welt beschäftigt. „60 Jahre nach dem erstens Festival kämpft die Jugend für Frieden, Solidarität und soziale Entwicklung, gegen imperialistische Aggression und Ausbeutung.“ Abends wird zur Party in den Nahe Park Los Caobos geladen. Am 25.8. soll am Vormittag der Austausch mit den Veteranen der Weltfestspiele stattfinden, bevor am Nachmittag offiziell die Feierlichkeiten beendet werden. Rundherum stricken wir gerade ein Programm mit Besuchen und Diskussionen, sobald es dort genaueres gibt werden wir Euch informieren.

Weltfestspielgeburtstag in Venezuela feiern! Und die Revolution besuchen!

wfdyDer 60. Geburtstag der Weltfestspiele (Infos unten) wird im August diesen Jahres in Caracas, Venezuela gefeiert. 2.500 Gäste werden erwartet. Neben Jugendlichen aus aller Welt sind auch die Veteranen der Weltfestspiele herzlich eingeladen. Es wird aber nicht nur gefeiert. Schließlich überzieht der Imperialismus den Planenten nach wie vor mit Krieg und Elend. So wird es verschiedene Diskussionsforen geben, in denen man sich über andere Ländern informieren und über Kämpfe austauschen kann. Geplant ist in diesem Rahmen auch das 1. Internationale Vorbereitungstreffen für die 17. Weltfestspiele. Diese sollen 2009 stattfinden, als ausrichtet angeboten haben sich Jugendorganisationen aus Indien.

Die SDAJ will sich diesen Geburtstag natürlich nicht entgehen lassen. Deshalb organisieren wir vom 21. bis 31. August 2007 eine Reise nach Venezuela. Wir bleiben aber extra etwas länger um die bolivarianische Revolution kennen zu lernen. Wir wollen mit den Menschen sprechen und diskutieren, die die Träger dieser Revolution sind.

Mit der kommunistischen Jugend Venezuelas (JCV) organisieren wir eine Rundreise, bei der wir Land und Leute aber eben auch ihr Leben und ihre Kämpfe kennen lernen wollen.

Geplant sind Gespräche mit den GenossInnen der JCV und PCV, den Massenorganisationen und der anderen Parteien, sowie mit Gewerkschaftsvertretern und SchülerInnen. Wir wollen Missionen, Fabriken, Kooperativen und Jugendzentren besuchen. Natürlich stehen auch Sehenswürdigkeiten und die Schauplätze der Kämpfe auf dem Programm.

Kosten wird die Reise 1300,- Euro für Flug, Unterbringung und Verpflegung. Wer also Interesse bekommen hat mitzufahren, der meldet sich einfach bei der SDAJ. Falls ihr Menschen kennt, die es auch interessieren könnte, leitet die Mail doch bitte weiter. Anmeldeschluss ist der 1. Juli. Die Reisekosten müssen bis zum 15. Juli beim Reisebüro eingegangen sein.

SDAJ Bundesvorstand
Hoffnungstraße 18
45127 Essen

Tel: 0201/230633
Fax: 0201/230693
Mail: sdaj_international@gmx.de
www.sdaj-online.de/viva-venezuela/

Wer nicht mir kann aber trotzdem etwas beisteuern möchte kann spenden:

SDAJ Bundesvorstand
Konto: 100 489 2000
BLZ: 100 900 00
Berliner Volksbank
Stichwort: Viva Venezuela

Vorläufiges Programm:

21.8. Flug
22. / 23.8. Stadtbesichtigung Caracas, Besuch sozialer Missionen und Jugendzentren, Treffen mit SchülerInnen
24. - 27.8 Geburtstag der Weltfestspiele
28. / 29.8. Treffen mit Mitgliedern der Gewerkschaften, der JCV, Minister David Velasquez, Besuch von Kooperativen und Fabriken
30.8. Ausflug zum Strand
31.8. Rückflug
1.9. Ankunft in Frankfurt

Kleine Geschichte der Weltfestspiele

Als sich im Sommer 1947 in Prag 17.000 Jugendliche trafen um die ersten Weltfestspiele zu feiern, da war ihnen sicherlich nicht klar welche Tradition sie damit starten. 2 Jahre nachdem der imperialistische Weltkrieg Tod und Elend gebracht hatte - in Prag waren die folgen des faschistischen Terrors noch überall sichtbar - war es vor allem die Jugend, die den Kampf für eine friedliche und solidarische Welt aufgenommen hatte. Nie wieder sollte der Imperialismus die Chance haben die Völker gegeneinander zu hetzen.

Zusammen mit dem Weltbund der demokratischen Jugend (WBDJ) entwickelte sich aus diesem Ansatz eine Tradition, die in den letzten 60 Jahren hunderttausende Jugendliche zusammengeführt hat und damit zum größten politischen Jugendtreffen der Welt geworden ist. Viele Generationen konnten die Chance nutzen, anderen Länder kennen zu lernen, vor allem aber mit Jugendliche aus allen Kontinenten zu diskutieren und gemeinsame Aufgaben zu beschließen.

Jugendliche aus der Bundesrepublik hatte es dabei nicht immer einfach. 1951, gerade war die FDJ im Westen verboten worden, mussten sich die Teilnehmer ihre Einreise nach Berlin erkämpfen. Sie schwammen durch die Elbe oder gingen illegal über die grüne Grenze. Angekommen in der DDR wurden sie freundlich empfangen und konnten gemeinsam mit 26.000 Jugendlichen die 3. Weltfestspiele begehen.

Nach ihrer Gründung 1968 war die SDAJ immer vorn mit dabei, wenn es um die Weltfestspiele ging. Dabei wurde immer versucht ein möglichst breites Bündnis zu schaffen um Jugendlichen aus allen Bereichen die Teilnahme zu ermöglichen.

Nach den 13. Weltfestspielen 1989 in Korea begann auch für den WBDJ und die Weltfestspielbewegung eine schwere Zeit. Erst 1997 konnte die Tradition fortgesetzt werden. Das sozialistische Cuba lud zu den 14. Weltfestspielen ein. Über Algerien 2001 ging es in die Hauptstadt Venezuelas Caracas. Dort trafen sich 17.000 Jugendliche zum Diskutieren, Feiern und natürlich um das revolutionäre Venezuela kennen zu lernen. Mit darunter waren 200 Jugendliche aus Deutschland, junge Gewerkschafter, SDAJler und viele mehr.

Venezuelas Botschaft kritisiert Entscheidung des Europäischen Parlaments als Eingriff in die Souveränität

Wir als SDAJ veröffentlichen die Pressemitteilung, weil wir die Kritik an der Resolution der EU teilen. Zum Wiederholten male versteht sich die Europäische Union als Koloniales Entscheidungsgremium, für das es keine vom Imperialismus unabhängigen Staaten geben darf.
Wir teilen auch ausdrücklich den von Venezuela beschrittenen Weg zu Unabhängigkeit vom Imperialismus – Nationaler Souveränität und Sozialistischem Ziel. Daher teilen wir auch die Beschlüsse der Bolivarianischen Regierung, die Öffentlichen Medien an die Kommunalen und Selbstverwalteten Sender zu geben. Das ist ein Teil der Demokratie, die auch wir anstreben.
Es folgt die Presseerklärung:

Pressemitteilung der Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in der Bundesrepublik Deutschland
Donnerstag, 24. Mai 2007

Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution angenommen, in der Venezuela für eine angebliche Verletzung der Meinungsfreiheit durch die Nichtverlängerung der Sendelizenz für den Fernsehkanal RCTV verurteilt wird. Die Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela in der Bundesrepublik Deutschland erklärt dazu:

Die Entscheidung einer einfachen Mehrheit des Europäischen Parlaments, 43 der 785 Mitglieder, stellt eine Einmischung in eine souveräne Maßnahme des venezolanischen Staates über seine Fernsehfrequenzen dar. Der am heutigen Tag angenommene Antrag bezieht sich auf einen einfachen Verwaltungsakt, der zu den inneren Angelegenheiten unseres Landes gehört. Diesem Antrag und seiner Begründung fehlt jede Grundlage, da die Nichtverlängerung der Frequenzzuteilung keine Schließung dieses kommerziellen Fernsehkanals darstellt.

Die Haltung der Parlamentarier, die den Antrag unterstützt haben, überrascht, da sie davon ausgehen, dass die Initiative des venezolanischen Staates, eine dritte, öffentliche Achse der Medienlandschaft Venezuelas zu etablieren, gegen die Meinungsfreiheit gerichtet ist.

Die Botschaft Venezuelas in Deutschland unterstreicht, dass die Entscheidung, die Lizenz von RCTV nicht zu verlängern, nicht die Möglichkeit dieses Kanals beeinträchtigt, sein Signal über die Kabelnetze oder über Satellit auszustrahlen. Es war eine souveräne Entscheidung des venezolanischen Staates entsprechend des geltenden rechtlichen Rahmens und im Rahmen der seit dem Jahr 2000 verfolgten Politik der Demokratisierung der Kommunikationsmedien, die Projekte der Gemeinden und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung der Rundfunk- und Fernsehdienste befördert.

Botschaft der Bolivarischen Republik Venezuela
in der Bundesrepublik Deutschland
Pressestelle

Schillstr. 9-10
10785 Berlin
Tel. 030/832 240-0
Fax 030/832 240-20
embavenez.berlin@botschaft-venezuela.de

¡Viva Venezuela! Veranstaltungsreihe in Hessen

Obwohl die venezolanische Regierung den Sozialismus als Ziel genannt hat, bewegen sich ihre bisherigen Maßnahmen auf dem Boden einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung. Dennoch ist diese Politik gerade wegen ihrer Zielstellung fortschrittlich: Die 'bolivarianische Revolution' schafft die ökonomischen und politischen Voraussetzungen für
einen Anlauf zum Sozialismus im 21. Jahrhundert.

VenezuelaMit dem Referenten André Scheer (Mitarbeiter der Venezolanischen Botschaft, Berlin) wollen wir sowohl über einzelne Aspekte als auch über die 'bolivariansiche Revolution' als Ganzes informieren. "Sozialismus im 21.Jahrhundert", die Diskussion um eine vereinigte Sozialistische Partei, die Entwicklung der Gewerkschaftsbewegung sowie Bildungspolitik
sind dabei unsere Aufhänger.

Mittwoch, 9.Mai, Veranstalter: DKP Lahn-Dill, PDS, attac
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Gaststätte Harlekin, Güllgasse 9, Wetzlar
Sozialismus im 21. Jahrhundert - Das Beispiel Venezuelas
Inhalt: Das Beispiel Venezuelas strahlt mittlerweile auch auf andere Länder Lateinamerikas aus. Kommen die neuen sozialistischen Ideen und Impulse diesmal aus Lateinamerika und nicht mehr aus Europa?

Donnerstag, 10.Mai, Veranstalter: SDAJ Marburg
Beginn: 20.30 Uhr
Ort: Café am Grün, Am Grün 28-30, 35037 Marburg
Jenseits von Bildungsabbau - Schule und Uni in Venezuela
Inhalt: International wird Venezuela wegen der Beseitung des
Analphabetismus hoch gelobt. Doch umfassen die Anstrengungen der Regierung um Hugo Chávez auch den Ausbau der beruflichen und universitären Bildung. Wir wollen diese Anstrengungen näher beleuchten und mit dem Bildungsabbau hierzulande vergleichen.

Freitag, 11.Mai, Veranstalter: DKP Hochtaunus
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Bürgerhaus Köppern, Dreieichstraße 22b, 61381 Friedrichsdorf/Köppern
Der revolutionäre Prozess in Venezuela
Inhalt: Der revolutionäre Prozess in Venezuela, dazu gehört u.a. auch der Stand der Dinge im Vereinigungsprozess zur Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas.

Samstag, 12. Mai, Veranstalter: SDAJ Frankfurt, ver.di – Jugend Frankfurt
Beginn: 19.15 Uhr
Ort: DGB Jugendclub, U68, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, Frankfurt
Gewerkschaften im revolutionären Venezuela
Inhalt: Die größte Gewerkschaft des Landes, die Unión Nacional de Trabajadores (UNT), unterstützt diesen Prozess, die
unternehmerfreundliche Gewerkschaft Confederación de Trabajadores de Venezuela (CTV) bekämpft ihn. Was bringt die Revolution den Beschäftigten? Welche Rolle spielen die Gewerkschaften? Wohin geht Venezuela?

Ab 21.30: Konzert mit Sub Terra